Donnerstag, 1. Januar 2015

3  Bei der Überfahrt nach Mbenji-Island war das Wetter noch zum Baden einladend schön, doch unterwegs kam bei der zehnstündigen Rückfahrt ein Sturm auf, der uns mit drei Meter hohen Wellen konfrontierte, so dass man kein Land mehr sah und mich zum ersten Mal in meinem Leben mit der Erfahrung konfrontierte, richtig seekrank zu sein. Mit "nach außen gestülptem Magen" war ich gezwungen, einerseits das sich immer weiter mit Wasser füllende Boot mit einem kaputten Plastikeimer vor dem Kentern zu bewahren und gleichzeitig die in den Tonnen befindlichen Fische  mit entsprechendem Frischwasser zu versorgen. Als dieser einzige(!) Eimer über Bord ging - es war zum Glück nicht meine Schuld -  erfuhr ich, was für einen Wert dieser kaputte Eimer darstellte. Eine knappe halbe Stunde fuhren wir in diesem Sturm langsam im Kreis, bis wir den für die gefangenen Fische in den Tonnen überlebenswichtigen "Schrott-Eimer" wiedergefunden hatten.
Man hätte gleich mit ins Wasser springen mögen...
...speiübel und kein Ufer in Sicht!


2  Die folgenden Bilder entstanden bei meinem Boots-Trip auf der ehrwürdigen "Lady-Di", zusammen mit Stuarts Fischfängern nach Mbenji-Island, wo ich selbst in die seltsame Situation kam, meine geliebten Barsche essen zu müssen, da wir außer einem Kasten Bier und Brot nichts an Verpflegung dabei hatten. Dabei wurde einfach ein Netz Fische auf den grobkiesigen Strand geleert und die für mich wunderschönsten Mbunas verschiedenster Art bei lebendigem Leib auf angespitzte Schilfrohre gefädelt ... Zum Glück kam ich als Gast um das Essen dieser bunten "Steckerlfische" herum, da mir zwei große H.-Linni-Weibchen serviert wurden....die zu essen es mir doch auch Überwindung kostete.



1 Direkt vor der Tür, nur ein paar Schritte entfernt, befand sich die lang ersehnte Süßwasser-Karibik mit all ihren glitzernden Fisch-Juwelen ... ein Traum ging in Erfüllung.





Nur rund hundert Meter am Strand entlang und ich konnte Fischern beim Einholen der Netze zusehen, in denen es nur so von - für mich teilweise noch völlig unbekannten - bunten Cichliden wimmelte. Unter anderem war ein Einzeltier! einer Similis-Art dabei, das einen derart leuchtenden orangeroten Rücken hatte, der selbst meine schönsten Purplered als blass erscheinen ließe. Man hatte den Eindruck, dass er geradezu von innen heraus leuchtete. Ich habe ein derartig farbintensives Tier seitdem nirgends wieder gesehen. Dieses Tier hat wohl mein ausgesprochenes Faible für Tiere mit intensiv gefärbtem Rücken nachhaltig geprägt.

 ... und er wanderte wie alle anderen ... in den Kochtopf, bzw. aufgespießt über das Feuer oder wurde einfach so mit seinen Artgenossen auf dem Strand verteilt und zum Trocknen in der Sonne liegen gelassen. - Für mich eine kaum nachvollziehbare ernüchternde Erfahrung im Umgang mit meinen Lieblingen...


...weitere Bilder folgen ...

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Alles Gute zum Neuen Jahr! Happy New Year!

Genau heute, , vor genau 28 
Jahren! am 31.12.1986, war ich mit Freunden In Malawi - Kambiri-Point über Silvester bei dem unvergesslichen Stuart Grant zu Gast. Da ich vor kurzem meine wichtigsten Dias digitalisieren ließ, möchte ich aus oben genanntem Anlass für alle, die Stuart kennen gelernt haben - oder ihn gerne einmal kennen gelernt hätten - einige Eindrücke von damals aufleben lassen. Wohnen durfte ich in einer gemütlich eingerichteten "Schilfdachhütte", schlafen auf dem Sofa, vom sanft plätschernden See nur getrennt durch ein Moskitonetz als Fenster - circa vier Meter von meinem Traumsee entfernt ... Morgens wurde ich von einer gemütlich am Ufer vorbeiziehenden Flusspferd-Familie durch genüssliches Schnaufen und ungeniertes lautes Furzen derselben geweckt...Unvergesslich! - Unvergesslich dann auch die Überraschung, als ich eines Nachts mit Stuarts Fahrer von einer Fahrt nach Chipoka, wo wir eine Ladung Fische aus dem Norden abholten, zurückkam und der riesige Hippo-Bulle mitten in der Einfahrt stand und uns den Weg versperrte, bis lautes Hupen und Stuart mit ein paar Leuten ihn zum Platzmachen "überedeten".


Unvergesslich auch die Schilderung seiner Pläne bezüglich seines noch im Aufbau befindlichen Anwesens bei einer ausgiebigen Führung.


 

Einen bleibenden Eindruck hinterließen sein Fischhaus und die zentrale Filteranlage, auf die er mächtig stolz war.
 



...zusätzliche Bilder folgen ...

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Labidochromis-smeraldo-gold

                                                   Frohe Weihnachten! - Merry Christmas!        

Sonntag, 7. Dezember 2014

Eines meiner  A.-Seifert-Firefish-Zucht-Tiere beim  immer wieder neu faszinierenden imposanten Balztanz ...

Montag, 1. Dezember 2014


                             Ein smaragdgrüner Traum: mein "Smeraldo"...so langsam wird er erwachsen, d.h. kommt er in Farbe: 

Mittwoch, 26. November 2014









                                          ...ein und derselbe Fisch, nur in jeweils anderer Stimmung ...

Sonntag, 23. November 2014

                                                          ...einhändiger Schnappschuss beim Umsetzen in ein anderes Becken ...

Freitag, 7. November 2014

 Ich werde in zunehmendem Maße - parallel zu den immer häufigeren Aufrufen meines Blogs - immer wieder gefragt, ob ich auch Tiere an Privat abgebe und ob ich meine Tiere verschicke:

Selbstverständlich gebe ich Tiere an Privat ab - sogar ausschließlich an Privat ... voll ausgefärbte zuchtreife Showtiere wie auf meiner Homepage abgebildet ...

Leider kann ich meine Tiere nicht verschicken ...

Ich bitte diesbezüglich besonders die vielen  Bewunderer meiner Tiere außerhalb Deutschlands und Europas, wie z.B. in Australien, USA, Canada, Brasilien, Israel, Japan, Indien etc. ... und sogar aus Afghanistan, Ägypten, Israel, Pakistan, und sogar dem Iran (!) um Verständnis:


                          Mein Hobby soll Hobby bleiben.

Bei näherem Interesse rufen Sie mich einfach mal an: 07021 42998