Dienstag, 14. Oktober 2014
Donnerstag, 9. Oktober 2014
Samstag, 13. September 2014
Artenexplosion in Afrikas Seen - Das Geheimnis der rasanten Buntbarsch-Evolution von Julia Merlot vom 5.September 2014 aufmerksam machen, der mir von mehreren Freunden ( Danke! ) empfohlen wurde und den ich hiermit weiterempfehlen möchte.
Hierin bezieht sich die Autorin hauptsächlich auf den bekannten Evolutions-Biologen Axel Meyer von der Uni Konstanz, der zusammen mit weiteren siebzig Forschern die Genome von fünf Buntbarsch-Abstimmungslinien untersucht.
Dabei scheint der Tilapia die Abstammungslinie des Urahnen der Buntbarsche zu repräsentieren.
Beim Vergleich der Urlinie von vier untersuchten Spezies aus unterschiedlichen Gewässern Ostafrikas mit den sich rasant weiter entwickelnden anderen Buntbarscharten Ostafrikas entdeckten die Forscher im Wesentlichen folgende - wahrscheinlich auch für mich und meine Fische - interessante Unterschiede:
- häufig veränderte Gene, die die Farbmuster der Fische beeinflussen
- zahlreiche Veränderungen in den Teilen des Genoms, die andere Gene regulieren, sogenannte
Jumping Genes, die andere Gene an - oder abschalten und damit wichtige Funktionen im Körper
steuern können
und
- zahlreich auftretende Gen-Dopplungen ...
Dabei scheinen einige der oben genannten genetischen Besonderheiten entstanden zu sein, noch bevor die Fische aus den Flüssen in die Seen übersiedeln konnten...
Dies lege nahe, dass die Tiere zunächst im Überfluss gelebt haben müssen. In dieser Zeit hätten dann nicht nur die nach Darwin fittesten, sondern auch zahlreiche Buntbarsche mit entsprechenden Mutationen überleben und die unterschiedlichsten Mutationen weitergeben können...
In den Buntbarsch-Genomen sei so eine immer größere Vielfalt entstanden...
Erst als die so mutierten Fische in den Seen um weniger Futter konkurrieren mussten, hätten sich aus dem großen genetischen Pool schnell die sich spezialisierenden neuen Arten entwickeln können, die dann ihre speziellen Gene gezielt an ihre Nachfahren weitergeben konnten...
Und genau hier wird diese Theorie interessant für meine züchterischen Ambitionen, da ich ebenfalls durch künstliche Ermöglichung eines Lebensraums im Überfluss und die Gewährleistung der Entwicklung fast sämtlicher aus dem Maul entlassenen Jungfische bis zur Geschlechtsreife so gut wie allen entstehenden Mutationen - die meinem ästhetischen Empfinden entsprechen - die Möglichkeit biete, sich erneut fortzupflanzen und so die mutierten Gene zu festigen ... bzw. dadurch immer wieder neue züchterisch interessante neue Gene-Jumps provoziere und "die Evolution" - sozusagen - "in meinen Aquarien künstlich beschleunige":
Mittwoch, 10. September 2014
Isn't "she" or "he" lovely?
einen
schneeweißen Nicht-Albino(!)-Synodontis-multipunctatus-"ivory"
bzw.
Synodontis-"Moby-Dick"
Gefällt mir fast besser...?
Im Idealfall ist es ein Männchen, dem ich dann etliche Weibchen zuordnen könnte...was einer genetischen Mutationsstabilisierung enorm zuträglich wäre...
Samstag, 23. August 2014
Ebenfalls kaum zu glauben: Diesem Aulonocara-Rainbow-Männchen musste ich regelmäßig die Eier wegnehmen, die er beim Laichen, den Weibchen zuvorkommend, aufgesammelt hatte und - womöglich unbefruchtet? - auszubrüten begann. Auch auf diesem Bild ist eine leichte Ausbeulung des Kehlsacks zu erkennen.
Ein Teil seiner Gene ist übrigens auch in dem von mir im vorletzten Blog vorgestellten Aulonocara-Sunset - ( erstmals Weibchen! ) - ( jetzt ) Männchen enthalten und wahrscheinlich mitverantwortlich für diese interessanten Entwicklungen.
Vielleicht kann sogar über eine zunächst als eine Art "psychische Verhaltens-Mutation" zu sehende "Evolution" dann die "physische Geschlechtsumwandlungs-Mutation" an nachfolgende Generationen irgendwann genetisch weitergegeben werden...
Bei obigem Männchen führte dieses kräftezehrende und die Nahrungsaufnahme verhindernde Brutverhalten dazu, dass es von Laichvorgang zu Laichvorgang - trotz regelmäßiger Entnahme der Eier - immer schwächer wurde und schließlich an den Folgen dieser Auszehrung gestorben ist, was den Schluss nahelegt, dass nicht alle Mutationen letztendlich erfolgversprechend sind.
Auch an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass maulbrütende Männchen im Meerwasser wie z.B. bei Pterapogon kauderni oder Banggai - bzw. Molukken-Kardinalbarsch ( wen es interessiert: Bilder "nachgoogeln"! ) keine Seltenheit sind.
Ich erinnere mich zudem an einen Bericht von Prof.Dr. Schubert von der Universität Hohenheim ( in der Datz?) in den 70er Jahren, der von einem maulbrütenden ( damals noch Haplochromis-Moori ) heute Cyrtocara-Moori-Männchen handelte.
Samstag, 16. August 2014
Samstag, 9. August 2014
Kaum zu glauben ..."er" war ein Aulonocara-Sunset-Weibchen, das selbst schon Junge ausgetragen hat, zugegebenermaßen ein sehr schönes, extrem farbiges mit ausgeprägter Bässe etc. ..., dessen Nachkommen hoffentlich auch so farbintensiv werden!
In der Seewasser-Aquaristik sind Geschlechtsumwandlungen durchaus keine Seltenheit. Ich habe diese Beobachtung auch schon bei diversen Malawi-Barschen wie z.B. Pseudotr..-auratus oder Pseudotr.-lombardoi gemacht ...aber noch nie mit so einer eklatanten Farbintensivität. Lediglich die etwas gedrungenere Form lässt auf das ehemals weibliche Geschlecht schließen. Vielleicht vererbt sich die Neigung zur Geschlechtsumwandlung - auch eine Art Mutation? - auf die nächste bereits vorhandene Generation?
Mittwoch, 23. Juli 2014
Denkwürdig: In diesen Tagen, damals im Jahr 2004, also vor genau 10 Jahren, ging ich anlässlich der erstmaligen öffentlichen Vorstellung meiner Aulonocara-Firefishe mit www.Malawi-firefish.de erstmals online - und der Siegeszug dieses Fisches begann um die ganze Welt...ich sebst begegnete 2011 sogar Tieren in Seaworld/San Diego und London Heathrow....
Denkwürdig: In diesen Tagen im Jahr 2014, exakt nach 10 Jahren, möchte ich nun eine mir erneut gelungene wunderschöne Neuzüchtung, die ich mit der Bedeutung des Gelingens der Zucht meiner Firefishe vergleiche, allen unvoreingenommenen und toleranten Aquarianern auf der ganzen Welt präsentieren, die ich nach langem Überlegen
Labidochromis-smeraldo-(seifert)
taufen möchte...
Bei meinen "Smeraldos" - italienisch: Smaragd - habe ich zudem das außerordentliche Glück, dass mir nun sowohl ein männliches als auch ein weibliches Tier aus demselben "Maul" zur Zucht zur Verfügung stehen, also ein Geschwisterpaar! , von deren bereits vorhandenen, aber noch juvenilen und noch nicht augefärbten, Nachkommen sich ein jedes in Form und Farbansatz unterscheidet und auf große kompositorische Möglichkeiten und entsprechende Überraschungen hoffen lässt...für mich ein unbeschreiblicher Genuss diese "Gen-Wundertüte " nun weiter öffnen zu dürfen...
Denkwürdig: In diesen Tagen im Jahr 2014, exakt nach 10 Jahren, möchte ich nun eine mir erneut gelungene wunderschöne Neuzüchtung, die ich mit der Bedeutung des Gelingens der Zucht meiner Firefishe vergleiche, allen unvoreingenommenen und toleranten Aquarianern auf der ganzen Welt präsentieren, die ich nach langem Überlegen
Labidochromis-smeraldo-(seifert)
taufen möchte...
Bei meinen "Smeraldos" - italienisch: Smaragd - habe ich zudem das außerordentliche Glück, dass mir nun sowohl ein männliches als auch ein weibliches Tier aus demselben "Maul" zur Zucht zur Verfügung stehen, also ein Geschwisterpaar! , von deren bereits vorhandenen, aber noch juvenilen und noch nicht augefärbten, Nachkommen sich ein jedes in Form und Farbansatz unterscheidet und auf große kompositorische Möglichkeiten und entsprechende Überraschungen hoffen lässt...für mich ein unbeschreiblicher Genuss diese "Gen-Wundertüte " nun weiter öffnen zu dürfen...
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